Jens bei der Hobby Weltmeisterschaft in Saalbach
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- Kategorie: 2011
- Veröffentlichungsdatum
- Geschrieben von Jens Schmitt
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Diesmal hatte körperlich die Vorbereitung absolut gepasst und ich hatte vorm Start beim Warm Up ein gutes Gefühl, der Stress am Start ging dann aber doch etwas los und zum Glück konnte ich mich die ersten 3 KM dann gut einfahren bis zum fliegenden Start. Dann gings in den Anstieg rein und ich merkte relativ schnell dass da heute was geht. Also überholte ich so schnell es ging ohne meinen Puls zu überhöhen. ich lag dann auch wirklich gut positioniert , bis mal wieder das Pech einzog und sich beim Transport des Rades nach Saalbach eine meiner Schrauben an der Sattelstütze löste und ich tatsächlich den Sattel verlor. Das kostete leider richtig Zeit und ich musste sicherlich 50-60 Gegner passieren lassen.
Mit Wut im Bauch habe ich dann doch einfach meinen Puls hochgezogen uind ging jenseits der 180er Grenze. Zum Glück konnte ich gleich dadurch wieder 30 Positionen gut machen und auf der Abfahrt weiter überholen. dann gings den Schattberg hoch und ich habe nochmal richtig drauf gedrückt. Position um Position konnte ich mich an meine alte Gruppe ran kämpfen auf den 1300 HM am Stück und noch auf den letzten Metern zum Westgipfel 6 Gegner knacken, allerdings hatte ich da noch nicht geschnallt, dass ich auf den Nordgipfel auch noch hoch muss. Mit viel zu viel Laktat zwang es mich dann noch etwa 100 Meter zu schieben, weil es einfach zu steil war. In der Abfahrt wollte ich es dann noch richtig fliegen lassen auf dem Hacklbergtrail, ein wirklich genialer Singletrail, jedoch auf dem Racer echt Anspruchsvoll. Da merkte ich dann auch noch zu guter letzt, dass meine Dämpferpumpe kaputt war und der Druck in der Gabel viel zu hoch. Ich musste also mit ca 6 CM Federweg den Trail runter....
Somit konnte mich mein ehemaliger Teamkollege von Light.Bikes doch wieder einholen, den ich am Anstieg noch geknackt hatte. Mit 68,4 KM/H über die Schotterpisten dann noch runter und mit Drifts in die Kurven um noch 2 weitere Gegner zu knacken habe ich mich noch mit einer Zeit von 2Stunden 56 auf Platz 51 Gesamt von 381 und Platz 27 in der AK gerettet in der Klasse Men Expert, womit ich für die Hobby Weltmeisterschaft dann recht zufrieden bin.
Als weiteres Schmankerl war ich dann noch Sonntags auf dem Wildkogel. Einem laut Bike der 10 schönsten Singletrails der Welt. Und was soll ich dazu sagen, ja das ist so!!!

